Saarbahnstreik und mangelnder Ersatzverkehr – Wann kommt die Lösung?

Die Riegelsberger Bevölkerung ist stark betroffen von den andauernden Streiks.

Warum schwindet die Akzeptanz in der Bevölkerung?: Vor allem die Kinder sind betroffen. Kinder kommen nur noch in stark überfüllten Bussen zur oder von der Schule. Die Heimfahrten sind erschwert, da Busse nur an zentralen Abfahrorten Station machen (siehe z.B. Lebach Bahnhof statt beim Schulzentrum in Lebach-Jabach). Die Frequenz der Ersatzfahrten reicht nicht aus. Eltern müssen ihre Kinder viel zu oft abholen oder bringen, nicht nur zu Schulzeiten, sondern auch zu den Nachmittagsaktivitäten. Der Autoverkehr hat drastisch zugenommen. Wollten wir nicht den Autoverkehr reduzieren?

Viele Berufspendler können vermutlich wieder auf das Auto umzusteigen. Für die Menschen ohne Auto bleibt nur der Ersatzverkehr oder das Rad.

Die Tarifpartner Saarbahn GmbH als Teil der Stadtwerke Saarbrücken und die Gewerkschaft GDL scheint das nur am Rande zu kümmern. Die Stadt Saarbrücken als Gesellschafter der Saarbahn GmbH wird die entstehenden Verluste durch die geringen Fahrgastzahlen mit Steuerzahlermittel und höheren Preisen indirekt tragen! Auch für die GDL scheinen die Kosten in Form von Streikgeld finanzierbar zu sein. Die Ankündigung auch durch den September streiken zu können ist eine klare Ansage, nicht nur an den Tarifpartner, sondern an sämtliche Nutzer des ÖPNV im Regionalverband Saarbrücken.