Hans Jürgen Marowsky Fraktionssprecher Gemeinderat Riegelsberg

Rede zum Haushalt 2020 der Gemeinde Riegelsberg II

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Grüne im Riegelsberger Gemeinderat, Hans Jürgen Marowsky ist in seiner Rede zum Haushalt 2020 der Gemeinde Riegelsberg auf mehrere Punkte näher eingegangen. Sie können hier die Rede im Ganzen nachlesen, aufgeteilt in vier Abschnitte.

Mobilität

Die umweltfreundlichste Art der Mobilität ist das Zu-Fuß-Gehen. Wir haben gut ausgebaute Gehwege, die leider häufig von parkenden Autos blockiert sind bzw. nur eingeschränkt den Fußgängern zur Verfügung stehen.

Auch das Fahrradfahren ist umweltbewusst. Die Topografie dafür ist in unserer Gemeinde allerdings ungünstig. Doch mit dem Boom der Elektroräder wird es auch in Riegelsberg zu mehr Fahrradnutzern kommen. Unsere Gemeinde könnte hier Infrastrukturmaßnahmen fördern. Wir brauchen an markanten Plätzen gute Fahrradständer, z. B. an der Riegelsberghalle, an den Schulen, am Waldfriedhof sowie am Rathaus. Auch abschließbare Fahrradboxen sind wünschenswert.

Mit der Saarbahn sowie der Linie 142 als Zubringer sind wir gut aufgestellt. In Gesprächen stellen wir immer wieder fest, dass die Nutzer gerne wieder die Fahrtroute der früheren Linie hätten – denn viele kommen mit der jetzigen Streckenführung nicht klar. Sorgen macht seit kurzem der Schülerverkehr nach Saarbrücken, denn auf die Gemeinde kommen Unkosten von über 100.000 Euro pro Jahr zu. Hier müssen wir uns im ersten Quartal des Jahres die Fahrgastzahlen genau ansehen und Möglichkeiten der Kostensenkung bei Fortbestehen einer guten Nahverkehrsanbindung für Riegelsberger Schüler an die weiterführenden Schulen der Landeshauptstadt prüfen.

Soziales

Wir begrüßen die Errichtung des „Sozialraumbüros Köllertal“ in Heusweiler. Hier arbeiten Fachkräfte der Lebenshilfe Sulzbach-/Fischbachtal und des Sozialen Dienstes des Jugendamtes zusammen. Das Sozialraumbüro ist Anlaufstelle für Familien, Kinder und Jugendliche der drei Köllertal-Kommunen, wenn sie Unterstützung und Hilfe benötigen.

Wir halten die Einrichtung des Mehrgenerationentreffs in der ehemaligen Sparkasse in Walpershofen für richtig. Unser Dank gilt den Mitarbeitern der ABG sowie allen, die sich dort beruflich oder ehrenamtlich engagieren. Wir sind froh, dass es in der letzten Gemeinderatssitzung eine Mehrheit für den Erwerb des Sparkassengebäudes gegeben hat und dadurch die bereits begonnene Arbeit fortgesetzt werden kann. In kurzer Zeit ist hier ein Projekt zum Erfolg geführt worden; die Besucherzahlen beweisen dies. Wir gehen davon aus, dass die Einrichtung dieses Treffpunktes ein Pilotprojekt ist und in den nächsten Jahren auch im Ortsteil Riegelsberg ein oder zwei solcher Treffpunkte entstehen werden, denn der Bedarf ist da.

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