Eine weiße Rose als Zeichen des Widerstands gegen die nationalsozialistische Herrschaft.
Stolpersteine erinnern an die grausamen Verbrechen und kaum beschreibbares Leid, dass auch ehemaligen Riegelsberger Mitbürgern widerfuhr.
Die Gemeinschaftsschüler der Leonardo-da Vinci Schule und das „Aktionsbündnis Stolpersteine für Riegelsberg“ erinnerten an die Reichsprogromnacht von 1938 und reinigten die Stolpersteine, damit die Namen der ehemals Verfolgten wieder gut lesbar sind und nicht in Vergessenheit geraten. Damit setzen sie auch ein klares Zeichen gegen rechts.
Am 9. November 2019 jährte sich die Reichspogromnacht zum 81. Mal.
1933 begann im deutschen Reich der Leidensweg der Juden mit der Machtübernahme Adolf Hitlers. Bis 1945 wurden ca. 6 Millionen Juden durch die SS, Gestapo und Wehrmacht getötet.
In den Konzentrationslagern verschwanden nicht nur Juden, auch Sinti und Roma, politisch Verfolgte, Homosexuelle, Zeugen Jehovas und Euthanasie-Opfer, Menschen die deportiert, vergast, erschossenen, gehenkt oder zu Tode gefoltert wurden.
Mitglieder der Grünen Fraktion im Gemeinderat, waren auch diesmal wieder bei der „Putzaktion“ dabei und würdigen das Engagement der Schüler und das „Aktionsbündnis Stolpersteine“, unter der Leitung von Frau Monika Jungfleisch, die mit dieser Aktion die Erinnerung wach halten.

