Der Zweckverband offenbart seine Hilflosigkeit

n der Versammlung des Zweckverbands, am 04.12.2016. war der Wertstoffhof das bestimmende Thema. Der Wertstoffhof stößt an seine Kapazitätsgrenzen. Oft werden Bürger wieder weggeschickt, weil die Kapazität der Container nicht mehr ausreicht. Der EVS bestätigt die Probleme und sucht nach Lösungen.

Jetzt hat der Zweckverband beschlossen, wieder einmal die Öffnungszeiten zu ändern. Zwei Stunden in der Woche früher schließen und diese beiden Stunden schlägt man nun zu den Öffnungszeiten Montag und Mittwoch dazu. So bleibt der Wertstoffhof an den beiden Tagen abends bis 19 Uhr geöffnet. Damit soll das Problem Wertstoffhof gelöst sein?

Die Riegelsberger Grünen halten nichts davon, dass man den Bürgerinnen und Bürgern eine Lösung vorgaukelt, was doch eher die Hilflosigkeit wider spiegelt.

Durch eine nochmalige Änderung der Öffnungszeiten verringere ich nicht die Menge an Sperrmüll, die angeliefert wird. Im Gegenteil, man muss davon ausgehen dass sogar mehr Sperrmüll zum Wertstoffhof gebracht wird.

Mangels Platz können keine weiteren Container aufgestellt werden, auch keine Presscontainer, weil die erforderlichen Leitungen dazu fehlen.

Eine Ausweitung des Wertstoffzentrums an diesem Standort ist nicht möglich. Eine Umstellung der Öffnungszeiten, führte bekanntermaßen nicht zu der erhofften Besserung der Kapazitäten und eine Anlieferung bis in die Abendstunden wird auch keine Problemlösung bringen.

Die Riegelsberger Grünen haben eine Lösung angeboten. Doch leider hat der Zweckverband diese Möglichkeit nicht in Erwägung gezogen.

Die Riegelsberger Grünen haben schon öfter angeregt ein „Mischsystem“ einzuführen, was nach Abwägung aller Vor-und Nachteile sicher die erfolgversprechendste Lösung wäre.

Bei dieser Variante erfolgt die Abholung ein-bis zweimal pro Jahr über Straßensperrmüll. Ebenso können die Bürger weiterhin „Sperrmüll auf Abruf“ in Anspruch nehmen oder im Wertstoffhof selbst entsorgen.

Der Wertstoffhof und damit auch die Mitarbeiter würden entlastet und Sperrmülltouristik, einmal im Jahr, ist sicher zu verkraften.

Eine Sperrmüllabfuhr in den drei Köllertalgemeinden könnte dazu beitragen das die Gebühren gleich bleiben, eventuell sogar gesenkt werden, weil zusätzliche Containerabfahrten nicht mehr nötig wären.

Es ist abzusehen, dass die Kosten zum Erhalt des Wertstoffhofs in Zukunft steigen werden. Der jährliche Betriebskostenzuschuss durch den EVS dürfte bald nicht mehr ausreichen.

Jetzt wäre Gelegenheit zu zeigen, dass man zum Wohl der Bürger auch einmal getroffene Entscheidungen zurücknehmen kann und den Lösungsvorschlag der Grünen wenigstens einmal überdenkt.

 

 

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