GRÜNE / OV Riegelsberg informieren sich vor Ort über die Situation beim Saarbahnbau durch Riegelsberg

Der Vorsitzende der GRÜNEN im Saarländischen Landtag Hubert Ullrich, der Vorsitzende der Stadtratsfraktion in Saarbrücken Thomas Brück sowie weitere Vertreter der GRÜNEN informierten sich auf Einladung des Mitglieds des Riegelsberger Gemeinderats, Ralf Waschburger, an Ort und Stelle über den Saarbahnbau durch Riegelsberg.

Begonnen wurde die Trassenbegehung am Kreisel Bauer. Hier wurde deutlich, dass durch das Verhalten der Autofahrer Staus entstehen, wenn der Kreisel „zugefahren“ wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation nach Fertigstellung der Trasse und Freigabe der zusätzlichen Fahrspuren darstellen wird.

 

 

Im weiteren Verlauf der Begehung konnten sich die GRÜNEN im Gespräch mit betroffenen Gewerbetreibenden und Anliegern über das Verhalten und die Vorgehensweise der Stadtbahn informieren. Insbesondere die Art des Umgangs mit den Betroffenen wurde kritisiert.

 

An der Einmündung Marienstraße/ B 268 konnten die Teilnehmer hautnah erleben, wie Baumängel beseitigt wurden in dem ein Teilstück der Gleise wieder entfernt werden musste. Spätestens hier stellte sich die Frage, wie so etwas passieren konnte, sind doch der Oberbauleiter und die örtliche Bauleitung vor Ort.

Im Bereich der Haltestelle Etzenhofen informierten sich die GRÜNEN über die Anbindung des Busverkehrs an diese Haltestelle. Sie waren darüber erstaunt, dass es offensichtlich noch kein Konzept für die Anbindung des Busverkehrs an die Saarbahn gibt.

Zum Abschluss wurde der Standort der neuen Brücke in Walpershofen aufgesucht. Hier erklärte Ralf Waschburger, dass der Gemeinderat beschlossen habe, die Brücke von ursprünglich 19,50 Meter auf 50 Meter aufzuweiten, eine Maßnahme die nach seiner Ansicht nicht zu vertreten ist. Diese Aufweitung bringt städtebaulich wenig, belastet nur den Riegelsberger Steuerzahler und die nachfolgende Generation, denn diese Maßnahme muss durch Kreditaufnahme finanziert werden.

Beim Abschlussgespräch versprachen die Teilnehmer aus Saarbrücken sich der Problematik des Saarbahnbaus durch Riegelsberg und damit verbunden der Anbindung des Busverkehrs an die Saarbahn bei Betriebsaufnahme in den zuständigen Gremien

zu Sprache zu bringen.

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