Die Grünen Saar / OV-Riegelsberg gegen frühzeitige Inbetriebnahme der Saarbahnstrecke durch Riegelsberg

Da die Saarbahnstrecke bis Walpershofen ein unfertigen Torso darstellt, ist eine Inbetriebnahme auf diesem Streckenabschnitt völlig unsinnig.

An der Endhaltestelle am Industriegebiet Etzenhofen sind keine Weichen zum Umsetzen der Züge vorhanden. An dieser Stelle werden sie für den weiteren Ausbau nicht benötigt. Aus diesem Grunde müssten alle Züge auf dem selben Gleis, auf dem sie gekommen sind, zurück bis zur Saarbrücker Str. fahren. Dies ist mit der jetzigen Taktfolge des Fahrplanes von 15 Minuten nicht zu bewerkstelligen.

Eine mögliche Änderung des bestehenden Fahrplanes hätte weitreichende Folgen im gesamten Stadtgebiet und Umland von Saarbrücken, da alle Verkehre auf den Fahrplan der Saarbahn abgestimmt sind. Wer sollte diese Neuplanungen für wenige Monate bezahlen?

Eine Forderung DER GRÜNEN in Riegelsberg war schon frühzeitig, an dem Einmündungsbereich der Alleestraße eine Busverknüpfung an das Saarbahnsystem zu schaffen. An dieser Stelle hätte es Sinn gemacht, die Busse vom Stumpen kommend anzubinden, um Reisenden kurze Wege zu bieten.

Dagegen waren alle restlichen Parteien im Riegelsberger Gemeinderat. Stattdessen hat man den Planungswillen des Investors auf dem Vorplatz der Riegelsberghalle freie Hand gelassen.

Weiterhin ist den Bewohnern der Saarbrücker Str. in Riegelsberg nicht zuzumuten, einen Parallelbetrieb von Saarbahn und Bussen zu ertragen. Wenn es nach Forderung der SPD ginge, müssten beide Verkehrssysteme in der Saarbrücker Str. verkehren, da nur an der Haltestelle Riegelsberg Süd eine Verknüpfung möglich ist.

Daher stellen DIE GRÜNEN in Riegelsberg die Forderung, die Planfeststellung und den Bau der Strecke nach Lebach schnell zu verwirklichen.

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