Neue Verkehrsbelastung für Anwohner der Wolfkaul-, Hixberger- und Altenkesselerstraße

Mit Erstaunen haben die Grünen Riegelsberg den Bericht der SZ vom 22.2.07 über die Ostumgehung Völklingen – Püttlingen zur Kenntnis genommen. Diese Ostumgehung wird erheblichen neuen Verkehr, insbesondere LKW – Verkehr erzeugen, da den Fahrern eine mautfreie Zufahrt zur Autobahn A 1 geboten wird.

Da planen die Nachbargemeinden eine Umgehung, deren Verkehr automatisch im Riegelsberger Wohngebiet Pflugscheid mündet, wenn nicht vorher oder zumindest gleichzeitig die Südumgehung Riegelsberg gebaut wird.

Zwar hat der zuständige Minister Georgi, beim Neujahrsempfang der CDU im Jahre 2005 den Bau und die Finanzierung der Südumgehung durch das Land vollmundig angekündigt, geschehen ist aber seitdem nichts.

Offensichtlich sollen die Riegelsberger dafür bestraft werden, dass die geplante Straße alleine vom Land gebaut und finanziert werden soll und nicht, wie vorher geplant, mit einem 25%-igen Anteil der Gemeinde Riegelsberg. Dies wollten sowohl die SPD als auch die CDU.

Wir Grüne haben dies verhindert.

Eine andere Variante in dieser unseligen Geschichte ist, dass der Chef der LEG der Ex-Bürgermeister von Püttlingen und die zuständige Ministerin Frau Annegret Kramp-Karrenbauer, wohnhaft in Püttlingen, für die Verteilung der Fördermittel zuständig sind und zusammen mit dem Püttlinger Bürgermeister die Ostumgehung Völklingen – Püttlingen mit Vorrang vor Riegelsberg betreiben. Wir Grüne haben den Eindruck, dass die Riegelsberger CDU wie auch der Verwaltungschef in der Frage der Südumgehung die Angelegenheit nicht mit dem gebotenen Nachdruck betrieben haben. Oder sollte gar durch den Bau der Ostumgehung Püttlingen – Völklingen den Anwohnern der Wolfkaul-, Hixberger- und Altenkesselerstraße signalisiert werden, dass Einwände im Planfeststellungsverfahren für die Südumgehung wohl den Bau der Umgehung verhindern würden und die Schuldigen dann möglicherweise die Anwohner selbst wären?

Wir fordern die Anwohner von Luisenthal auf, die Planungen der Ostumgehung genauestens zu prüfen.

Wir Grünen werden die Angelegenheit genauestens beobachten. .

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