Die Grünen Saar / OV-Riegelsberg fordern zügige Fertigstellung der Bauarbeiten in Riegelsberg

Wir GRÜNE  sind für den Bau der Saarbahn durch Riegelsberg, weil wir meinen, dass dieses Verkehrssystem zum Wohle unserer Bevölkerung sein wird und zusätzlich die Attraktivität Riegelsbergs steigert.

Wir sind aber gegen:

Fehlplanungen, Fehlinformationen, Nichteinhalten versprochener Termine und vieles mehr.

Wir missbilligen in scharfer Form, wie teilweise von Mitarbeitern der Gesellschaft mit den Bürgerinnen und Bürger umgegangen wird, sei es im Umgangston noch in der Art und Weise wie berechtigte Anliegen der Bürger abgehandelt werden. Sogar der Petitionsausschuss des Saarländischen Landtages wurde eingeschaltet.

Hier hat die Geschäftsführung des Konzerns versagt.

Es kann nicht sein, dass der Oberbauleiter Planer, Statiker, Jurist, Prüfer und Pressesprecher alles in einer Person ist.

Wer, fragen wir, kontrolliert eigentlich die Arbeit des Oberbauleiters?

Nach dem Weggang des Planers Bauer bestand die Möglichkeit, die gesamte Planung durch ein renommiertes Büro überprüfen zu lassen. Dies hätte zwar zu Verzögerungen – nicht aber in dieser Art geführt. Das Unternehmen hätte Kosten sparen können, denn die Stützwände am Russenweg hätten entfallen können, die Haltestelle Etzenhofen hätte weit kostengünstiger am Ende des Russenwegs und nicht im Bereich der Kläranlage gebaut werden können usw usw.

All das wurde versäumt und heute stehen wir da und haben eine Buckelpiste zwischen Kirchstraße und Marienstraße, eine Delle in der Fahrbahn und im Gleis in der Saarbrücker Straße vor der Schreinerei Klein.

Wie es einmal an der Tankstelle Machlewitz aussehen wird, wissen wir alle noch nicht.

DIE GRÜNEN im Riegelsberger haben statt einer Baukommission nachzuweinen,

  • Die Oberbürgermeisterin der Stadt Saarbrücken Frau Charlotte Britz in ihrer Funktion als Vorsitzende des Aufsichtsrates des VVS Konzerns und
  • Das Wirtschaftministerium in Saarbrücken und
  • Den Landesbetrieb für Straßenbau in Neunkirchen und
  • Dr. Glück vom Bundesverkehrsministerium in Bonn als Zuschussgeber

angeschrieben und auf die Missstände hingewiesen. Die Antworten werden wir der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Wir hoffen, dass der neu zugesagte Termin 22.12.2006 als Fertigstellungsdatum für den Abschnitt Kreisel Bauer – Lindenstraße eingehalten wird. Wir hoffen, dass die Firma Leonhard Weiss mit ihrem Potential in der Lage ist, die Restarbeiten zu erledigen.

Wieso konnte zugelassen werden, dass mit so wenigen Arbeitskräften die Baustelle bedient wurde? Wieso wurde kein starker Druck auf den Bauleiter, auf den Geschäftsführer der Saarbahn und andere ausgeübt, dass die Firma Weiss als Generalunternehmen wesentlich mehr an Personal und Geräten vorhält und sich nicht Subunternehmen bedient, um diese auszuquetschen und selbst den Reibach zu machen.

Es nützt kein Parteienstreit, unsere (machtlose) Politik ist bei dem Bürger schon lange nicht mehr glaubwürdig, sondern zielgerichtetes Handeln ist von Nöten.

Deshalb fordern wir, dass das Unternehmen die zugesagten Arbeiten nach Zeitplan abschließt.

Ralf Waschburger, Vorsitzender DER GRÜNEN in Riegelsberg

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