Starke Benachteiligung von Saarbahnnutzern aus Riegelsberg und dem Köllertal!

Wegen Schäden an den Saarbahnzügen musste die Saarbahn 15 Fahrzeuge aus dem Verkehr nehmen.

 

Aus diesem Grund endeten vom 28.07.2003 bis 05.08.2003 alle Saarbahnzüge mit Ziel Riegelsberg-Süd bereits an der Haltestelle Siedlerheim in Saarbrücken. Mit den restlichen 13 Fahrzeugen, die vorsorglich nur noch mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h verkehren durften, wurde der Fahrplan aufrecht erhalten. Besonders auf dem Abschnitt der oberen Saar von Brebach nach Saargemünd wurden Verspätungen durch die reduzierte Höchstgeschwindigkeit der Züge eingefahren.

Grundsätzlich befürworten wir die Saarbahn.

Wir sind aber stark verwundert, wie man die Benutzer aus dem Köllertal gegenüber der oberen Saar benachteiligte. Warum hatte man sich nicht z. B. mit der Deutschen Bahn geeinigt, dass auf dem Abschnitt der oberen Saar der Verkehr mit DB Fahrzeugen durchgeführt wurde? Statt dessen mussten nun alle Benutzer der Saarbahn aus dem Köllertal mit den verkehrenden Ersatzbussen nach Saarbrücken fahren und dort mit langen Fußwegen an der Haltestelle Rastpfuhl umsteigen.

Seit Inbetriebnahme der Saarbahn hat man in Saarbrücken die Busspuren zurückgebaut. Dadurch standen die verkehrenden Ersatzbusse zwischen Riegelsberg-Süd und Saarbrücken in der Hauptverkehrszeit im Stau. Erschwerend kam hinzu, dass die noch verkehrenden Saarbahnzüge mit erheblichen Verspätungen fuhren. Anschlüsse in Saarbrücken konnten leider nicht mehr erreicht werden!
Diese Vorgehensweise von Seiten der Saarbahn lässt die Mitglieder von „BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN“ in Riegelsberg erahnen, dass man dem Weiterbau der Saarbahn nach Lebach nicht mehr die erste Priorität zuweist und sich vom Weiterbau nach Lebach anscheint schon bereits verabschiedet hat.

Ihr OV-Riegelsberg

 

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